Teilnahme an Uplyft, Einrichtung des Nutzerkontos

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Einrichtung eines Nutzerkontos in Uplyft (der “Nutzer”). Uplyft ist eine von der Fanmiles GmbH betriebene self-service Loyalty Plattform, die es Inhabern von Unternehmenskonten ermöglicht, an verschiedenen Loyalty-Programmen teilzunehmen. Unternehmenskonten sind gesondert zu eröffnen. Inhabern von Nutzerkonten können allein Rechte in einem oder mehreren Unternehmenskonten vom Administrator des jeweiligen Unternehmenskontos eingeräumt werden. Ohne Einräumung entsprechender Rechte haben Nutzerkonten keine über die Eröffnung des Kontos hinausgehende  Funktionalität.
  2. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Nutzers werden, selbst bei Kenntnis der Uplyft, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich durch die Uplyft zugestimmt.
  3. Die bei der Anmeldung verlangten Angaben sind wahrheitsgemäß vom Nutzer zu machen und auf Wunsch nachzuweisen. Wenn sich die angegebenen Daten ändern, sind diese unverzüglich mittels der Uplyft Webseite zu aktualisieren. 
  4. Die Anmeldung zur Eröffnung des Nutzerkontos ist das verbindliche Angebot des Nutzers zum Abschluss eines entsprechenden Vertrages auf Grundlage dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen. Das Angebot kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Die Annahme des Angebotes erfolgt durch entsprechende Information an die bei der Registrierung angegebene Email-Adresse. 

Übernahme von Rechten in einem Unternehmenskonto

Der Administrator eines Unternehmenskonto kann dem Nutzer in dem von ihm verwalteten Unternehmenskonto Rechte einräumen. Mit Annahme der entsprechenden Befugnis hat der Nutzer zu beachten, dass für das Unternehmenskonto nicht die vorliegenden Vertragsbedingungen gelten, sondern die zwischen der Uplyft und dem jeweiligen Unternehmen getroffenen Vereinbarungen. Die Ausübung der dem Nutzer in einem Unternehmenskonto eingeräumten Rechte richtet sich im Verhältnis zum jeweiligen Unternehmen allein nach dem vom Nutzer mit diesem getroffenen Vereinbarungen.

Missbrauch von Zugangsdaten

Der Nutzer wird Uplyft unverzüglich über jeglichen Missbrauchsverdacht, Missbrauch oder Verlust von Passwörtern, PINs und/oder Benutzerkennungen im Zusammenhang mit seinem Nutzerkonto informieren. Er stellt Uplyft von sämtlichen bestehenden oder behaupteten Ansprüchen oder Schäden im Zusammenhang mit einem solchen Missbrauch und/oder Verlust frei, die durch sein Fehlverhalten oder eine verspätete Information entstanden sind. Sofern dem Nutzer Rechte in einem Unternehmenskonto eingeräumt wurden, gilt die vorstehende Verpflichtung entsprechend für das Unternehmenskonto. 

Laufzeit

  1. Dieses Vertrauensverhältnis kann von beiden Parteien mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.    
  2. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Als wichtiger Grund gelten insbesondere die folgenden Gründe, wenn sie für die andere Partei vorliegen:
    a) die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten durch die andere Partei, wenn die Verletzung trotz Mahnung und Setzung einer angemessenen Frist nicht beseitigt wird. Die Mahnung und Fristsetzung ist bei Unzumutbarkeit nicht erforderlich;
    b) der Eigenantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens, die Eröffnung des Insolvenzverfahrens sowie die Ablehnung der Eröffnung mangels Masse;

Haftung

  1. Die Haftung der Partei richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern nicht nachfolgend etwas Abweichendes vereinbart wird.
  2. Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung der Höhe nach beschränkt auf die bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schäden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die verletzte Partei regelmäßig vertrauen darf.
  3. Die Verjährungsfrist für Ansprüche nach Absatz 2) beträgt ein Jahr, sofern der Nutzer in seiner Eigenschaft als Unternehmer gem. § 14 BGB das Nutzerkonto eröffnet hat.
  4. Absatz 2) gilt nicht für Ansprüche aus der Verletzung des Körpers, der Gesundheit oder des Lebens, bei arglistigem Handeln, bei Übernahme einer Garantie sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.

Schlussbestimmungen

  1. Dieser Vertrag enthält alle Vereinbarungen der Parteien zum Vertragsgegenstand. Etwaig abweichende Nebenabreden oder frühere Vereinbarungen zum Vertragsgegenstand werden hiermit unwirksam, sofern sie nicht zeitgleich oder später in Textform abgeschlossen werden. 
  2. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist. Dies gilt auch für jeden Verzicht auf das Formerfordernis.
  3. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages ganz oder teilweise nichtig, unwirksam oder nicht durchsetzbar sein oder werden, oder sollte eine an sich notwendige Regelung nicht enthalten sein, werden die Wirksamkeit und die Durchsetzbarkeit aller übrigen Bestimmungen dieses Vertrages nicht berührt. 
  4. Der Vertrag unterliegt allein dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das internationale Privatrecht sowie das UN-Kaufrecht finden keine Anwendung, soweit es abdingbar ist. Soweit der Nutzer bei der Eröffnung des Nutzerkontos nicht als Unternehmer im Sinne von § 14 BGB gehandelt hat, bleiben zwingende, nach den anwendbaren Rechtsordnungen verbraucherschützende Rechte des Nutzers unberührt. 
  5. Alleiniger Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Parteien im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung oder etwaigen weiteren Vereinbarungen ist Berlin, sofern der Nutzer in seiner Eigenschaft als Unternehmer gem. § 14 BGB das Nutzerkonto eröffnet hat. Uplyft ist berechtigt, den Partner auch an seinem Gerichtsstand gerichtlich in Anspruch zu nehmen.
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